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IG.G-Interview: Bernd Hupfauf
Donnerstag, 26. März 2009


Frage: Schon recht bald nach dem Start sind immer wieder auch Fahrer aus der GCC für ein oder mehr Rennen zur ACC gekommen. Weil es hier nicht so brutal zugehe, wie in der schon sehr professionalisierten GCC, haben manche gesagt. Was ist dieses "typisch Österreichische" in Deinen Augen. Und wird sich das auch heuer bewahren lassen, wenn wirklich eine wahre Armada von 1A-Fahrern am Start ist...?

Hupfauf: Wir haben uns gescheiterweise vom Start weg grundsätzlich anders poitioniert als die GCC damals. Nämlich technischer! Dieter und ich haben von Anfang an gesagt: hey, wenn wir in Roppen loslegen, dann ist es gleich vorbei mit Autobahnbauen. Und so ist das ja in ganz Österreich. Wir haben einfach eine andere Topografie als Mitteldeutschland - und dementsprechend sind unsere Strecken meistens eher von technischer Natur und anspruchsvoller für die Teilnehmer. Und aus dieser "Not" - wenn man so will - haben wir von eine Tugend gemacht. Bei uns geht es eben eher technisch zu Sache.

Und das werden wir auch konservieren. Es simmt, dass heuer viele extrem sau-gute Fahrer am Start sind. Das bedeuted aber nur, dass der dritte Lauf jedes Rennwochenendes noch sehenswerter für das Publikum sein wird. Es wird aber fair und "menschlich" bleiben. Die Erfahrung der letzten fünf Jahre zeigt, dass die Profis viel homogener fahren als die Sportfahrer oder Anfänger. Sie fahren zwar einen höheren Grundspeed, gleichzeitig können sie aber schlicht besser Motorradfahren und dementsprechend besser auf sich aufpassen. Es bleibt auch deswegen fair, weil in dieser Liga einfach ein "Gleichgewicht des Schreckens" herrscht. Da weiß jeder, wenn er austeilt, dann muss er auch einstecken, dann kriegst er's auch wieder zurück. Und keiner will es sich mit dem Anderen soweit verscherzen.

Stilprägend für die ACC: Streckenchef Happ, Promotor Hupfauf, Seriensieger Pöschl (v.l.)

Frage: Es war ja am Anfang überhaupt nicht leicht, Locations für die ersten ACC-Läufe zu finden. Hat sich das geändert? Kannst Du jetzt quasi "aus dem Vollen schöpfen"...?

Hupfauf: Eigentlich schon. Die meisten Veranstalter der letzten Jahre sind von sich aus auf uns zugekommen. Im Grunde versuchen wir aber, bei den Veranstaltern zu bleiben, die von Anfang an an uns geglaubt haben. Weil das war 2004 ja alles andere als einfach, die Events überhaupt zusammenzubekommen. Und ich glaube, die Geschichte gibt uns recht: Türnitz zum Beispiel haben wir geboren. Mattighofen ist mit dem Europameisterschaftsfinale zu einer Größe als Veranstaltungsort herangewachsen, der sich in einer Weltliga nicht zu verstecken braucht. Und in Schrems - wo's auch heuer losgeht - da waren letztes Jahr 399 Starter, beste Fahrerlagerbedingungen, sämtliche infrastrukturellen Sachen aussergewöhnlich sauber gelöst, und mit solchen Leuten wollen wir arbeiten - da fühlen wir uns heimatlich und partnerschaftlich verpflichtet. Dennoch versuchen wir natürlich auch, jedes Jahr ein, zwei neue Locations zu bieten. Und wenn es hier passt - für beide Seiten - dann halten wir es sehr mit unserem Grundsatz der Treue und Handschlagsqualität.

Frage: Eine neue Location gibt's heuer im Süden. Bei Werner Müller in Launsdorf in Kärnten. Was erwartet uns da...?

Hupfauf: Da erwartet uns einerseits eine sehr geile Waldstrecke. Andererseits haben wir im vorderen Teil eine ziemliche Arena, in die noch einige Hindernisse eingebaut werden. Dieser Bereich ist gut einzusehen und daher wird's hier einige spektakuläre Sachen geben. Vorne also einige Jumps und schnelle Kurven und gleichzeitig im zweiten Teil der Strecke eine schöne Waldrunde, die passagenweise richig türnitz-mäßig ist.

Dienstfahrzeug: Hupfauf fährt die BMW G 450 X

Frage: Welches Motorrad fährt Bernd Hupfauf? Und vor allem: wie oft kommst Du dazu...?

Hupfauf: (lacht) Das ist einer der Nachteile an der ganzen Sache! In den ersten zwei ACC-Jahren konnten Dieter und ich noch selber beim Rennen mitfahren. Aber das ist mittlerweile nicht mehr drin. Wir fahren trotzdem so viel es eben geht. Ich war letztes Wochenende grad wieder mit Dieter in seinem Trainingsrevier in der Toskana.

Ich fahre seit Kurzem eine BMW G 450 X. Und ich bin sehr überrascht und sehr begeistert, wie gut die Ziege klettert und wie satt das Ding andrückt. Allerdings nur bei den Endurowochenenden mit meinen Jungs. Bei der ACC ist die BMW halt mehr ein Direktionsfahrzeug. (interview: christian panny)

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